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Creality SPARKX i8 auf Indiegogo: vier Farbkanäle in einem Druckkopf

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Der Creality SPARKX i8 führt vier Filamentkanäle in einen einzigen Druckkopf. Die Indiegogo-Kampagne läuft bis zum 15. November, und laut Creality hat die erste Charge Ende Oktober das Werk verlassen.

Creality SPARKX i8 auf Indiegogo: vier Farbkanäle in einem Druckkopf
Inhalt

Creality hat den SPARKX i8 am 21. September auf Indiegogo gestartet. Der Einstiegspreis lag bei 289 $, die angegebene UVP bei 399 $. Der Vierkanal-Drucker nutzt Crealitys QuarTeks-Druckkopf, um den gemeinsamen Filamentweg beim Farbwechsel zu verkürzen.

Laut Creality hat die erste Charge von rund 2.000 Druckern das Werk verlassen (Stand: 2. November 2026), der Großteil davon für Unterstützer in den USA und der EU. Die Serienfertigung läuft seit Ende September. Die US-Geräte sollen Anfang Dezember im Hafen ankommen, die EU-Geräte Ende Dezember; danach folgen Zollabfertigung und Zustellung vor Ort. Die Kampagne wurde verlängert und läuft nun bis zum 15. November.

Indiegogo zeigt weiterhin den Startpreis von 289 $ und den Early-Bird-Pledge für 309 $, beide mit Lieferung im November. Ein neueres Indiegogo-Sonderangebot für 319 $ ist für Dezember ausgewiesen. Es handelt sich um Crowdfunding-Pledges, nicht um gewöhnliche Bestellungen im Onlineshop.

QuarTeks verkürzt den gemeinsamen Filamentweg

Der i8 ist ein offener Bedslinger mit einem Bauraum von 260 x 260 x 255 mm. Im QuarTeks-Druckkopf bleiben die vier Filamente in getrennten Kanälen, bis sie weniger als 1 mm vor der Düse zusammenlaufen. Vor dem nächsten Farbwechsel muss dadurch weniger Filament zurückgezogen werden.

Bei der Ankündigung im August, einen Monat vor der Kampagne, nannte Creality noch 1,7 mm bis zu diesem Punkt. Die Kampagnenseite spricht inzwischen von weniger als 1 mm, gegenüber mehr als 35 mm bei herkömmlichen Systemen. Das Datenblatt nennt 500 mm/s und 300 °C am Hotend.

Crealitys Animation zeigt, wie die vier Filamentkanäle unmittelbar über der Düse zusammenlaufen.

Ein Wechsel dauere weniger als eine Sekunde, sagt Creality. Beim CFS Lite des i7 und beim AMS von Bambu Lab laufen die vier Filamente schon vor dem Extruder zusammen; für einen Farbwechsel wird das eine Filament herausgezogen und das nächste nachgeschoben. Was bereits geschmolzen ist, lässt sich nicht zurückziehen und muss durch die Düse gespült werden. Bleiben die Kanäle fast den ganzen Weg getrennt, muss weniger gespült werden.

Das Kampagnenvideo zeigt den Druckkopf des SPARKX i8 beim Wechsel zwischen seinen vier Filamenteingängen während eines Mehrfarbdrucks.

Wenn es das Modell zulässt, soll der i8 außerdem ohne separaten Prime Tower auskommen, indem er die Farbübergänge ins Infill oder in innere Wände legt. Creality spricht von keinem externen Purge-Abfall. Laut Kampagne wird beim Start allerdings eine kleine Menge Filament ausgespült, und der Modus ohne Prime Tower eignet sich nur für kompatible Modelle.

Der zweite Teil von Crealitys Produktversprechen betrifft die Farbpalette. Das Unternehmen stellt den i8 als CMYK-Drucker vor, der Filament in Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz schichtweise kombiniert, um Zwischenfarben zu erzeugen. Die Materialien werden dabei nicht in der Düse vermischt. So lasse sich die verfügbare Palette erweitern, eine exakte Farbabstimmung oder die Wiedergabe jeder vorgegebenen Farbe sei jedoch nicht möglich, schreibt Creality.

Die ersten SPARKX i8 verlassen das Werk

Nach Angaben von Creality überschritt die Kampagne innerhalb von 40 Minuten die Marke von 1 Mio. $. Im selben Update vom Starttag hieß es, der i8 befinde sich in der letzten Abstimmungsphase. Das nächste Update bestätigte den Beginn der Serienfertigung, mit Montage, Funktionstests und Qualitätskontrolle.

Im jüngsten Update schreibt Creality, dass die meisten Drucker gesammelt per Schiff reisen. Von der ersten Charge gehen rund 1.500 Geräte in die USA und rund 500 in die EU. Bis Ende November will das Unternehmen etwa 90 % der Bestellungen aus Nordamerika und Europa ab Werk verschicken, Bestellungen aus Asien verlassen das Werk ab November. Für Südamerika, Australien, Südkorea und Taiwan stehen noch Produktzertifizierungen aus, die je nach Region Ende November oder im Dezember vorliegen sollen.

Der Versand ab Werk ist noch keine Zustellung, betont der Hersteller: Seefracht, Zoll und die Lieferung vor Ort folgen erst, die Sendungsnummer kommt per E-Mail. Die Pledges nennen weiterhin November als Liefermonat, während Crealitys eigener Plan die Ankunft in den Häfen der USA und der EU in den Dezember legt.

Quellen

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